Mit Unterstützung der Mentorin die erste Hausarbeit meistern

Zu firstgen kam ich nicht direkt, sondern über die Anregung einer Kommilitonin. Sie hatte zuerst vom Programm erfahren, und während der ersten Studientage kamen wir ins Gespräch. Danach suchte ich nach Infos, nach der Bewerbung, und entschied mich, es einfach zu versuchen. Bereut habe ich es in keinster Weise, und meine Kommilitonin habe ich da auch wiedergetroffen.
Mein Weg ins Studium hatte seinen Anfang schon vor fast fünf Jahren genommen, am Ende meiner Ausbildung. Nachdem ich mich während des Abiturs die letzten zwei Schuljahre nur noch durchgequält und danach Arbeitserfahrung über Praktika und Bundesfreiwilligendienst gesammelt hatte, war meine Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin der erste Zeitpunkt gewesen, zu dem ich mich nach dem Abitur wirklich wohl, angenommen und intellektuell angesprochen gefühlt hatte. Am Ende der Ausbildungszeit war in mir schließlich der Wunsch aufgekommen, Medizin zu studieren – ich wollte das Risiko eingehen und mich geistig weiterentwickeln. Doch mit einem Abi von eben nicht gerade 1,0 war da keine Chance – also hieß es warten, arbeiten, wieder und wieder bewerben und den aufkommenden Frust verarbeiten.

Dann bewarb ich mich in einem geisteswissenschaftlichen Studiengang – und siehe da, sofort angenommen. Völlig überwältigt vor Freude stürzte ich mich in Flyer und auf die Internetseite der Uni, bereitete mich vor und kam dann auch zu firstgen. Mit meiner Mentorin konnte ich viele Details klären, die mich noch verunsicherten, und vor allem bei einer Sache war ihre Hilfe für mich Gold wert: bei meiner ersten Hausarbeit. Da das Schreiben von wissenschaftlichen Arbeiten noch ein unbekanntes, weites Feld für mich war, konnte ich mit etwas weniger Nervosität an meine erste Arbeit gehen und hatte immer die Sicherheit der erfahreneren Person im Hintergrund.
Aber auch die anderen Aspekte von firstgen, die Workshops und Stammtische, waren für mich sehr wichtig, um sich mit den anderen Mentees und Mentoren und Mentorinnen auszutauschen und in Kontakt zu kommen. Ich bin froh, als Mentee Teil dieses Programms gewesen zu sein und würde mich auch in Zukunft gerne weiter einbringen. Allen Studierenden, denen der Studienbeginn Sorgen bereitet und Fragen aufwirft, kann ich firstgen nur wärmstens ans Herz legen.